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Marine Biotechnologie:

Marine Biotechnologie:
... wird ein junger Wissenschaftszweig bedient.
Die biologischen Ressourcen des Meeres im Visier, bildet sich ein internationaler Forschungsverbund. Substantielle Beiträge zur Entwicklung der maritimen Biotechnologie kommen aus der Region. Der freie Zugang zur Ostsee und der Gewässerreichtum bilden dafür die natüliche Grundlage.

Die BioRegio Greifswald - Rostock bietet mit ihrer Lage und der vorhandenen Forschungs- und Infrastruktur einen optimalen Rahmen zur Entwicklung und technologischen Umsetzung mariner Biotechnologien. Seit jeher spielt beispielsweise die Aquakultur, d.h. die Anzucht von Fischen und marinen Pflanzen, sowie die Diagnose und Bekämpfung von Fischkrankheiten als Wirtschaftsfaktor in der Region eine bedeutende Rolle. Erste, erfolgreiche Firmengründungen befassen sich bereits mit weiteren Bereichen der marinen Biotechnologie, sei es die Biofilm-Bildung und -bekämpfung in marinen Systemen oder die Umweltdiagnose mittels biologischer Testsysteme.

Vor diesem Hintergrund befinden sich in der Region mehrere anwendungsnahe Forschungsschwerpunkte zur Zeit im gezielten Aufbau, wie beispielsweise http://jewish-culture.de/de/Abnehmen/Marine+Biotechnologie.html

  • das Screening nach nieder- und hochmolekularen Wirkstoffen aus marinen Organismen
  • die Erforschung und Bekämpfung von Biofilmen oder Biokorrosion in marinen Systemen oder
  • die Untersuchung des biologischen Schadstoffabbaus und Entwicklung von Verfahren zur Schadstoffbeseitigung.
Basis für diese Schwerpunkte ist die seit Jahrzehnten intensive Forschung der regionalen universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in den notwendigen Grundlagenwissenschaften, wie Biochemie, Genetik, Mikrobiologie, Molekularbiologie, Physiologie. Diese Einrichtungen greifen in der Regel auf große Erfahrungen zurück - seien es
  • die Isolierung, Haltung und Charakterisierung von marinen Organismen,
  • deren molekulargenetische Funktionsanalyse,
  • die Fermentation bzw. Anzucht von marinen Organismen oder
  • umfangreiche Stamm- und Wirkstoffsammlungen.
Diese, bereits in der Region vorhandenen Kapazitäten sollen im Rahmen der BioRegio-Konzeption in anwendungsnahen Forschungszentren gebündelt werden und so einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der in Deutschland bisher unterrepräsentierten marinen Biotechnologie leisten.